Die Kraft der „Beauftragen“-Metapher

Die Jobs to Be Done-Theorie benutzt eine Reihe von Metaphern, um das ihr zu Grunde liegende Innovations-Paradigma zu erklären und das Selbstverständnis einer Unternehmung nachhaltig zu verändern. Der Metapher der „Beauftragung“ kommt hierbei m. E. eine besondere Bedeutung zu. Wenn wir von einem Kunden „beauftragt“ werden, heißt das, dass von uns nicht einfach nur gekauft wird, sondern, dass von unserem Produkt, unserer Dienstleistung oder unserer Marke, erwartet wird, dass wir den Job(s) (bzw. die Aufgabe(n)) erledigen, für die wir beauftragt wurden. Dies kann bedeuten, dass die Beauftragung wesentlich weiter geht und wesentlich höhere Erwartung beinhaltet, als dies unserem momentanen Verständnis entspricht. Wenn wir holistisch agieren wollen, dann sollten wir die Erwartung der Kunden genausten verstehen und nicht nur unsere Produkten und Dienstleistungen entsprechend anpassen, sondern das Unternehmen um den Job herum „integrieren“. Ein Werkzeug, um Kunden-„Jobs“ herauszufinden, sind Jobs to Be Done-Interviews, die z. B. mit JTBD-Interviewkarten ermittelt werden können.

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